Platonische Liebe und Körperlichkeit – zwei Kurzgeschichten

In meinem vorangegangenen Eintrag „An Diotima: Schumanns „Gesänge der Frühe“ oder Der ewige Tanz zwischen Weiblich und Männlich“ stellte sich mir beim Schreiben die Frage nach der Rolle von Körperlichkeit in der von Platon bzw. Diotima gelehrten Form der Liebe. Ausgehend vom Eros entwickelt der Suchende eine immer höhere, vollständigere und bedingungslosere, heißt bedürfnisfreie Haltung. … Platonische Liebe und Körperlichkeit – zwei Kurzgeschichten weiterlesen

An Diotima: Schumanns „Gesänge der Frühe“ oder Der ewige Tanz zwischen Weiblich und Männlich

„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Sokrates wird dieser Satz zugeschrieben, und eben jener führte sich selbst oder seinen Gesprächspartner mit einer Fragetechnik zur Selbsterkenntnis. Nur die Wahrheit, die man selbst im Herzen trägt, kann letztlich stimmig sein, und sich in Abhängigkeit des jeweiligen persönlichen Hintergrundes ständig verändern. Eine Erfahrung, die auch ich in letzter … An Diotima: Schumanns „Gesänge der Frühe“ oder Der ewige Tanz zwischen Weiblich und Männlich weiterlesen

Danke! (+ Mini-Impression)

Von der Musik hegen diese Wahnsinnigen nun vollends die wunderlichsten Meinungen; sie nennen sie die romantischste aller Künste, da ihr Vorwurf nur das Unendliche sei, die geheimnisvolle, in Tönen ausgesprochene Sanskrita der Natur, die die Brust des Menschen mit unendlicher Sehnsucht erfülle, und nur in ihr verstehe er das hohe Lied der – Bäume, der … Danke! (+ Mini-Impression) weiterlesen

Veröffentlicht: Love is Cure – 25 Herzenslieder

"Love is Cure" ist ein Notenheft mit 25 einfachen Herzensliedern, ergänzt durch eigene Gedichte, die im selben Zeitraum entstanden sind. Es sind heilsame Lieder und Gedichte, die mich durch meine eigenen inneren Prozesse begleitet haben, mich unterstützt und wieder zu mir selbst zurückgebracht haben. Die mir erlaubt haben, nach innen zu lauschen, und mich wieder … Veröffentlicht: Love is Cure – 25 Herzenslieder weiterlesen

Komponist vs. Interpret

„Suche mit einer Composition den Eindruck hervorzubringen, den der Componist im Sinne hatte; mehr soll man nicht; was darüber ist, ist Zerrbild.“ So äußerte sich Robert Schumann in seinen „Musikalischen Haus- und Lebensregeln“. Anfänglich war ich derselben Meinung, doch bei näherer Betrachtung und in Hinblick auf meine Vision, das weibliche Element stärker in meine Musik … Komponist vs. Interpret weiterlesen

Song Cycle „FairyForestScenes“

Mein erster Liederzyklus „FairyForestScenes“ für mittlere Singstimme und Klavier bildet die weiblich-mystische Antwort auf Robert Schumanns „Waldscenen op. 82“. Jedem seiner Klaviersätze ist ein Lied thematisch gegenübergestellt. Der den romantisch-idealen Lebensort Wald entdeckende, von innerer Sehnsucht getriebene Schumann’sche Jäger wird von einer weisen Waldfee in das mystische Reich des weiblichen Prinzips, und damit zu einer … Song Cycle „FairyForestScenes“ weiterlesen

Das weibliche Element in der westlichen Musik

Höre ich klassische oder gar modere Musik, finde ich wenig weibliches. In anderen Kulturen, beispielsweise in Indien, im arabischen Raum oder bei Naturvölkern, ist das anders. Doch was genau ist anders, was bedeutet männlich oder weiblich in der Musik? Wir leben in der Polarität, zu allem gibt es zwei gegensätzliche Seiten – Licht und Schatten, … Das weibliche Element in der westlichen Musik weiterlesen

Stimme und das wahre Selbst

Gerade läuft eine online-Konferenz zum Thema Stimme. Viele Experten, angefangen von Logopäden, Pädagogen, Coaches, über (Oberton-)Sänger, Klangtherapeuten und Schamanen kommen zu Wort und berichten über ihre Arbeit und ihren Bezug zur Stimme. Das Wunderbare ist - Der Grundtenor ist in praktisch allen Interviews der selbe: Die Stimme ist so viel mehr als nur eine körperliche … Stimme und das wahre Selbst weiterlesen